Freitag, 27. Mai 2011

Zu Tannenbruck-Trpnouze

 --------------------------------------------------------
       Für Mobiltelephone:  
Zugang zur                          Zugang zum
 Übersicht  über die                alphabethischen   
            Hauptthemen                 Stichwort-Verzeichnis           
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

  1179 ließ Kaiser Friedrich I, Barbarossa Grenzpunkte zwischen Österreich und Böhmen setzen. Es ist möglich, daß Tannenbruck damals als Vermessungs-Fixpunkt verwendet wurde. Ein mächtiges Holzkreuz stand ja anstelle der heutigen Kapelle.




    Jiří Oesterreicher erzählt über die Vergangenheit des Ortes in
Das Waldviertel, 60, 1/2011, p.30.
     Als deutsche Bezeichnung in dem doppeltsprachigen Ort scheinen die Formen „nechst der dannen“ (1682), „Tannen“  und   das, oder wahlweise die „Tannenbruck“ auf.
     Die letzte Version könnte sich darauf beziehen, daß ein Zweig des Böheimsteiges an diesem Ort das Große Moos mit dem Bach „Dona“ überwindet. Doch das ist mir nur so in den Sinn gekommen. Ursprünglich dachte ich, daß Tannenbruck als Tannen-Ort (= Fixpunkt) bezeichnet werden sollte.

 




   Die Einwohner von Tannenbruck beschreibt Jiří Oesterreicher als freiheitsliebend und als eher zurückgezogen.
   Es könnte sein, daß sie sich einer alten Botschaft bewußt waren. Wir erinnern uns, Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kapelle erbaut und falls es stimmt, ist in ihr der Schlüssel zu der großen Windrose verborgen. Daher müssen ihn die Menschen noch gekannt haben.





Spiegelung




Offenes Wasser

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen